Laptops für das Informatikstudium

Das Studienfach Informatik ist, laut einer Umfrage des statistischen Bundesamts aus dem Wintersemester 2017/18, immer noch in den Top 10 der beliebtesten Studiengänge in Deutschland. Es ist also kein Wunder, dass auch Du Dich dafür entschieden hast, oder vielleicht zumindest mit dem Gedanken spielst, diesen Studiengang zu belegen.

Gerade als angehender Studierender bist Du Dir wahrscheinlich grundsätzlich unsicher, was da so alles auf Dich zukommen wird, weshalb wir mit diesem Blogbeitrag versuchen wollen, zumindest die Frage des passenden Arbeitsgeräts schonmal zu für Dich zu beantworten, damit Du zumindest bei diesem Thema beruhigt in die erste Vorlesung gehen kannst!

Anders als viele andere Ratgeber möchten wir Dir nicht einfach nur Modelle und Hardwarespezifikationen vorsetzten, sondern eine Entscheidungshilfe schaffen, damit Du selber ein für Dich passendes Notebook finden, oder z.B. in unserem Online-Konfigurator selber zusammenstellen kannst. Außerdem behält der Artikel so auch noch seine Gültigkeit, wenn sich Modelle und Konfigurationen verändert haben.

Anforderungen an das Notebook:

Verarbeitung/Qualität

Eine Anforderung, die von Vielen übersehen oder zu wenig beachtet wird, ist die Verarbeitung und Qualität des Geräts. Denn grade als Studierender wirst Du den Laptop oft z.B. in die Vorlesung oder Bibliothek mitnehmen, wobei das Gehäuse nicht unerheblich beansprucht wird. Außerdem willst Du ja, dass dein Notebook möglichst lange hält und nicht beim Transport unnötig schaden nimmt, weshalb natürlich eine Tasche für das Notebook nur zu empfehlen ist.

Auch die Tastatur und das Touchpad sind wesentlich wichtiger als oft angenommen, da dies ja die „Hauptberührungspunkte“ mit dem Gerät, zumindest unterwegs, sind. Somit ist gerade im Informatikstudium die Tastatur relativ entscheidend, da Du um lange Programmier-Sessions einfach nicht herumkommen und auch sicherlich einiges an Texten schreiben wirst, was durch eine ordentliche Tastatur wesentlich angenehmer wird.

Portabilität und Flexibilität

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Portabilität. Denn wie schon erwähnt, wirst Du Dein Gerät ja oft mit dabeihaben, weshalb es noch weitere wichtige Aspekte zu beachten gibt.

Bildschirmgröße

Da die Tische in den Hörsälen doch leider sehr klein und die Plätze in dem meisten Bibliotheken und Gruppenräumen normalerweise auch nicht riesig sind, macht es durchaus Sinn ein Gerät zu benutzen, dass nicht allzu viel Platz wegnimmt. Auch im Rucksack beim Transport oder bei der Arbeit unterwegs ist eigentlich nie genug Platz vorhanden, weshalb auch hier ein zu großer Laptop nur stören würde.

Unsere Empfehlung für Studierende allgemein lautet deswegen: Ein Notebook mit 13,3“ oder 14“. Denn diese bieten genug Platz auf dem Bildschirm, um ordentlich zu arbeiten, sind aber normalerweise noch klein und leicht genug, um sie gut mitnehmen zu können.

Natürlich ist ein Gerät mit 15“ durch den größeren Bildschirm bei der Arbeit oftmals angenehmer, man muss aber das größere Gehäuse und oftmals ein Gewicht von über 1,5kg auf jeden Fall in Kauf nehmen!

Ports/Anschlussmöglichkeiten

Was ebenfalls oft sehr praktisch sein kann, sind verschiedene Anschlussmöglichkeiten an das Notebook. Denn so muss man eigentlich nie Adapter o.Ä. mitnehmen, um seinen Laptop mit z.B. Beamern in Übungsräumen oder USB-Sticks der Kommilitonen zu verbinden.

Wenn Du viele Anschlusserweiterungen, wie z.B. Dockingstations oder externe Grafikkarten verwenden oder für die Zukunft gerüstet sein möchtest, macht es Sinn, ein Notebook mit Thunderbolt 3-Anschluss zu nehmen, was jedoch eher ein Luxusfeature ist, denn mit USB 3.2 ist man ebenfalls sehr gut aufgestellt und kann meist noch etwas Kosten einsparen.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist unserer Meinung nach gar nicht so entscheidend. Denn eine Vorlesung dauert in der Regel nur 1,5 Stunden und in den meisten Unis und Hochschulen finden sich Steckdosen zur freien Verwendung an jeder Ecke, sodass man die Zeit, die der Laptop mit seinem Akku überbrücken muss, relativ kurz halten kann und in heutiger Zeit mit so ziemlich jedem aktuellen Laptop zu schaffen ist.

Willst Du aber kein Ladekabel mitnehmen müssen oder den Laptop lange unterwegs z.B. in der Bahn verwenden, macht es natürlich Sinn, sich die Akkulaufzeit Deines Wunschgeräts genauer anzusehen.

Leistungsanforderungen

Ob Du es glaubst oder nicht: Das Informatikstudium unterscheidet sich in den Anforderungen an Dein Arbeitsgerät gar nicht so sehr von denen der meisten anderen Studienfächer. Trotzdem wollen wir hier auf die benötigte Hardwareleistung eingehen und Empfehlungen zur Auswahl der Komponenten geben.

Prozessor

Bei der Auswahl des passenden Prozessors muss man zwischen zwei Szenarien unterscheiden. Denn grundsätzlich werden in vielen Bereichen deines Studiengangs die Anforderungen an dein Notebook nicht weit über Office-Programme hinausgehen. Auch die Basics des Programmierens und kleinere Projekte lassen sich durchaus gut auf einem Laptop mit z.B. einem aktuellen Intel® Core™ i5 oder AMD Ryzen™ 5 Prozessor bearbeiten, denn z.B. ein C-Compiler und schlanker Texteditor brauchen nur wenig Rechenleistung.

Wenn Du aber in höheren Semestern bei Projektarbeiten o.Ä. oder privat nebenher an eigenen größeren Projekten arbeiten willst, kann es gut sein, dass Du wesentlich mehr Leistung benötigst, damit moderne Entwicklungsumgebungen oder Emulatoren wirklich flüssig laufen. Hierbei macht es Sinn, einen aktuellen Prozessor zu recherchieren, der zu den Hardwareanforderungen Deiner meistbenutzen IDEs und Compilern passt und gut damit funktioniert!

Arbeitsspeicher

Im Jahr 2020 sind 8GB Arbeitsspeicher ein Minimum, dass man nichtmehr unterschreiten sollte! Gleichzeitig ist es aber auch für die meisten Office-Anwender mehr als genug und Du wirst im Normalfall auch im Informatikstudium damit klarkommen.

Solltest Du aber z.B. öfter VMs mit z.B. einem Linux-Betriebssystem verwenden (was oft nur zu empfehlen ist) oder wie oben schon erwähnt an größeren Projekten arbeiten wollen, machen mehr Arbeitsspeicher auf jeden Fall Sinn und bringt Dir einen ordentlichen Performance-Schub für überschaubares Geld.

Unsere Empfehlung: 16GB Arbeitsspeicher! Denn damit bist Du erstmal für viele Anwendungsfälle auf der sicheren Seite und das Upgrade ist mittlerweile auf jeden Fall bezahlbar!

Grafikkarte

Die Anforderungen an die Grafikeinheit in Deinem Notebook sind absolut minimal. So kommst Du gut mit jeder aktuellen integrierten Grafikkarte klar, da Du so gut wie keine wirklich grafikintensiven Anwendungen benutzen werden musst. Hier kannst Du also Kosten an deinem Gerät einsparen.

Festplatte/SSD

Hier sind mittlerweile SSD-Festplatten auf jeden Fall ein Muss. Im Optimalfall mit dem aktuellen NVME-Standard, die noch höhere Transferraten und somit Geschwindigkeiten erzielen, was Dir vor Allem bei der Bearbeitung und Speicherung großer Dateien einen Vorteil verschafft.

Grundsätzlich gilt hier natürlich: Je mehr Speicherkapazität, desto besser, aber auch desto teurer!

Hier musst Du wissen, wie viele Dateien und Daten Du hast und immer mit dabei haben willst. Wenn Du den Laptop nur für das Studium verwenden willst, kommst Du wahrscheinlich mit 256GB – 512GB gut zurecht. Grundsätzlich gibt es ja dann immer die Möglichkeit, Daten auf externe Datenträger oder Cloud-Speicher auszulagern, was oft wesentlich billiger ist als eine größere interne Festplatte in Deinem Notebook.

Hoffentlich konnten wir Dir mit diesem Blogpost eine Hilfestellung bei der Entscheidung für Dein Arbeitsgerät im Informatikstudium leisten. Schau Doch mal in unserem Onlineshop vorbei! Denn die Lenovo™ ThinkPad®-Modelle sind bei Informatikern und im IT-Bereich grundsätzlich sehr beliebt und erfüllen die hier vorgestellten Eigenschaften voll und ganz! Auch kannst Du mit unserem Online-Konfigurator ein Thinkpad® nach genau Deinen Vorstellungen und Wünschen erstellen, wenn Du das Notebook noch genauer auf die Anforderungen eines Informatikers anpassen willst.

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