Lenovo ThinkPad A485 – Modellcheck des neuen Lenovo AMD Notebook

Lenovo™ ThinkPad® A485 – Modellcheck

 

Unter der A- und E-Serie vertreibt Lenovo nun in zweiter Generation Notebooks mit AMD Komponenten. Wir stellen Dir hier die neuesten Lenovo Modelle mit AMD Technologie vor und geben dir einen Einblick in das brandneue 2018/19 Modell Lenovo ThinkPad A485!

Optisch kann man das ThinkPad A485 mit dem T480 kaum voneinander unterscheiden.
Hardwareseitig sieht es allerdingt ein anders aus!

 

 


ThinkPad T480

ThinkPad A485

Lenovo ThinkPad T480 Lenovo ThinkPad A485

• Prozessor: Intel Core i5-8350U
• Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
• Festplattenspeicher: 256 GB SSD PCIe M.2
• Display: FHD Non-Touch Display
• Grafikkarte: Intel 620 UHD
• FPR, Webcam, No WWAN
• Akku: 3+3 Battery,
• Tastatur: Backlight Keyboard
• Garantie: 3 Jahre Vor-Ort, NBD

• Prozessor: AMD Ryzen 5 Pro 2500U
• Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
• Festplattenspeicher: 256 GB SSD PCIe M.2
• Display: FHD Non-Touch Display
• Grafikkarte: AMD Radeon Vega 8
• FPR, Webcam, No WWAN
• Akku: 3+3 Battery,
• Tastatur: Backlight Keyboard
• Garantie: 3 Jahre Vor-Ort, NBD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Das ThinkPad® A485 – Eine interessante Alternative zum T480 mit AMD-CPU

Seit Herbst 2017 bietet Lenovo innerhalb der ThinkPad Business Geräte eine Serie mit AMD Hardware an – die A-Serie. Alle anderen Serien setzten weiterhin auf Intel CPUs.

Die A-Serie besteht 2018/19 aus zwei Modellen: Das ThinkPad A285 und ThinkPad A485. Um die Geräte der A-Serie etwas besser einordnen zu können, kann man wohl behaupten, dass das ThinkPad A285 dem ThinkPad X280 und das ThinkPad A485 dem ThinkPad T480 am nächsten kommen.

Für den deutschen Markt gibt es Stand heute nur ein Topseller-Modell: 20MU000CGE mit AMD Ryzen 5 2500U, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein IPS-Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080).

„Zwar ist das ThinkPad T480 dem A485 weiterhin überlegen, doch das ThinkPad A485 kann aufgrund des vergleichsweise günstigen Preises durchaus eine interessante Option sein, besonders, wenn man etwas mehr GPU-Leistung benötigt.“

 

AMD Notebook günstiger als Intel

Der wohl interessanteste Unterschied ist im Preis zu sehen. Das Lenovo ThinkPad A485 ist um bis zu 120 € günstiger als die Intel-Variante und das ohne Leistungsverlust. Das Lenovo AMD Notebook eignet sich für den fortgeschrittenen Anwender, als auch für einen ThinkPad Einsteiger. Der neue AMD Ryzen 5 Prozessoren mit integrierter AMD Radeon Vega 8 Grafik machen das ThinkPad A485 zu einem echten Allrounder. Sollte man mit den Lizenzeinschränkungen in Hinsicht auf Thunderbolt 3 (bspw. benötigt bei Lenovo Thunderbolt 3 Docking Station) kein Problem haben, ist das Lenovo AMD Notebook durchaus eine günstige Kaufentscheidung.

„Ob Filme, Spiele mit geringen Grafikanforderungen, oder für den täglichen Gebrauch am Schreibtisch: Das Lenovo ThinkPad A-Serie ist jedenfalls für alltägliche Anwendungen bereit.“

 

AMD oder Intel

Diese Frage, ob AMD oder Intel, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach zu beantworten.

Dank des AMD Ryzen 5 und seiner hohen Leistung bietet AMD den Intel Core Prozessoren nun die Stirn. Beispielsweise zeichnet der AMD Ryzen 5 Prozessor sich durch eine sehr starke Performance bei Multi-Core-Anwendungen aus. Das heißt: Sollten Sie Anwendungen nutzen, die mehrere Kerne auslasten, könnte AMD hier die richtige Wahl für Sie sein. AMD kann jedoch mit der AMD Radeon Vega 8 auch im Grafikbereich Punkten. Die AMD Radeon Vega 8 Grafik kann nicht nur mit der Intel UHD Grafik gleichziehen, sondern hat in einigen Bereichen sogar die Nase vorne. 

Im Gegenzug punktet Intel mit guten Resultaten bei Single-Core Anwendungen, welche die Auslastung auf einen Kern lenken. Beispiele hierfür wären klassisch Office Anwendung. Gerade im Business-Bereich ist Intel jedoch, durch Softwareoptimierung und Zusammenarbeit mit vielen Herstellern, AMD noch einen Schritt voraus. Ein Beispiel hierfür wäre die zuvor genannten Lizenzen für Thunderbolt 3. Am Ende entscheidest Du, ob AMD oder Intel die bessere Hardware bietet.

 

Performance / Benchmarks:
 
Benchmarks sollen die Leistungsfähigkeit von PC-Systemen (insbesondere der Prozessoren) zeigen und vergleichbar machen. Bekannte Benchmarks sind beispielsweise SysMark, MobileMark, 3DMark und PCMark.

Das Problem mit Benchmarks ist, dass jeder von ihnen immer nur eine bestimmte Nutzungsart abbilden: Der eine legt mehr Wert auf die pure Rechenleistung der CPU, der andere bindet die Grafikleistung der GPU mehr mit ein. So wie jeder Benutzer ja auch seinen PC für verschiedene Zwecke nutzt.

Und so kommt es, dass bei den verschiedenen Benchmarks mal die Prozessoren von Intel vorne liegen und mal die von AMD. Tendenziell kann man sagen, dass Intel bei der reinen CPU-Performance Vorteile hat, während dessen AMD oft bei Benchmarks besser abschneidet, die mehr Wert auf die Grafikleistung legen. Grafik ist dabei nicht nur für Gamer wichtig, sondern im Business-Umfeld beispielsweise auch bei großen PowerPoint-Präsentation mit vielen Grafiken und eingebundenen Videos. Man kann also nicht sagen, ob Intel oder AMD die leistungsstärkeren Prozessoren anbietet. Jeder Hersteller hat seine eigenen Schwerpunkte und Stärken. Das Vorurteil, „AMD sei immer etwas langsamer als Intel“, ist aber definitiv nicht mehr richtig.

 

Fazit: Ob du dich nachher für AMD oder Intel entscheidest, liegt eher weniger an der Leistung der beiden Kerne. Wenn man einen sehr guten Intel Chip mit einem sehr guten AMD Chip im Alltag vergleicht, wird man nicht zu extrem unterschiedlichen Resultaten kommen. Es wird immer Szenarien geben, in denen der eine Chip den anderen schlägt. Jedoch muss man auch in Betracht ziehen, dass CPU- Kerne nicht mehr als alleiniger Leistungsträger eines Systems zu sehen sind. Beispielsweise kann die Grafikkarte (für Nutzer, die Grafikanwendungen oder Spiele nutzen möchten), ein großer und schneller Arbeitsspeicher und ein schneller SSD Speicher (um Ladezeiten gering zu halten) ebenso wichtig für einen Anwender sein und demnach die Entscheidung beeinflussen.

 

 

Fachbegriffe / Wissen:
 
Core / Thread Ein Core (Kern) ist eine physische Recheneinheit innerhalb eines Prozessors. Heutige PC-Prozessoren haben meist vier, sechs, acht oder noch mehr Kerne und können so Rechenaufgaben parallel und damit schneller abarbeiten. Ein Core kann nun noch einmal ein oder zwei Threads (Fäden) haben, also noch einmal etwas parallel abarbeiten; weil ein Core mit einem Thread allein oft nicht ausgelastet wäre. Das ist in etwa so, als würde man einen Fertigungsroboter (Core) zwischen zwei Produktionsstraßen (Threads) stellen, zwischen denen er sehr schnell hin- und herwechselt.
TDP TDP steht für “Thermal Design Power” und drückt indirekt den Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung eines Prozessors aus. Je leistungsfähiger/schneller ein Prozessor ist, desto höher sein Stromverbrauch, desto wärmer wird er auch und desto höher die TDP-Zahl. Übliche Notebook-CPUs liegen heute bei 15 W TDP. Tablet- oder Thin Client-CPUs haben oft 6 W, Desktop-CPUs hingegen liegen in der Regel um die 65 W, Workstations-CPUs bei etwa 120 bis 150 W. Das erklärt auch, warum wir nur Geräte mit relativ leistungsschwachen CPUs lüfterlos bauen können.
CPU / GPU Ich erwähne oben, dass es Prozessoren “ohne integrierte Grafik” gibt. Die meisten Prozessoren im PC-Umfeld bestehen aus einer CPU (Central Processing Unit, kümmert sich um die eigentliche Rechenarbeit) und einer GPU (Graphics Processing Unit, kümmert sich um die Grafikausgabe). Die Kombination aus beiden bezeichnet man richtigerweise eigentlich als APU (Accelerated Processing Unit). Wenn wir also von einer CPU sprechen, dann meinen wir eigentlich in der Regel eine APU (CPU+GPU). Es gibt aber auch Gründe, warum man einen Prozessor ohne integrierte GPU baut. Der rechnet dann zwar genauso gut, kann aber nichts auf dem Bildschirm anzeigen. Hierfür braucht man dann eine separate Grafikkarte, oder anders ausgedrückt: eine externe GPU. Aus historischen Gründen bietet AMD im PC-Umfeld immer auch Prozessoren ohne GPUs an, Intel macht das eher nur im Workstation- und Server-Umfeld.
Taktfrequenz Die Taktfrequenz drückt die Arbeitsgeschwindkeit eines Prozessors, genauer gesagt eines einzelnen Prozessor-Kerns aus. Etwas langsamer getaktete CPUs mit mehr Kernen können insgesamt aber durchaus leistungsfähiger sein als höher getaktete CPUs mit weniger Kernen; das kommt immer darauf an, wieviele Kerne die Software nutzen bzw. ansprechen kann.
Fat / Thin Client Als Fat Clients werden vollwertige Desktops bezeichnet, die „eigenständig“ arbeiten können, in der Regel eine größere Festplatte für das Betriebssystem und die Nutzerdaten haben und ein „vollwertiges“ Betriebssystem wie Windows 10 Pro ausführen. Thin Clients (in Abwandlungen auch als Zero, Lean oder Slim Clients bezeichnet) brauchen zum Funktionieren stets einen Server, auf dem die eigentliche Datenverarbeitung und Datenablage stattfindet. Der Thin Client ist dann mehr oder weniger nur noch ein „dummes“ Terminal zum Anzeigen der Dinge, die auf dem Server stattfinden. Sie brauchen daher in der Regel nur eine sehr kleine Festplatte für ein oft reduziertes Betriebssystem wie Windows 7 Embedded, Windows IoT oder diverse Linux-Varianten wie LeTOS.

 

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